Frauengesundheit

Ernährungstherapie bei ausbleibender Periode

Wenn die Periode ausbleibt, nehme ich Ihre Fragen ernst - mit Fokus auf Energieverfügbarkeit, Mahlzeitenrhythmus und ausreichende Versorgung.[1]

  • Ergänzend zur gynäkologischen Abklärung
  • Gewichtsneutral – ohne Diätstress
  • Wien & Online

Mitglied im Verband der Diätologinnen Österreichs

Praxis 1180 Wien Online-Termine möglich

Kurz vorgestellt: mein Ansatz bei ausbleibender Periode

Ernährungstherapie bei ausbleibender Periode auf einen Blick

Steckbrief
Für wen
Frauen, deren Periode ausbleibt - mit viel Sport, Stress oder Essdruck; die gynäkologische Abklärung läuft oder steht Wer zu mir kommt ↓
Woran wir arbeiten
Energieverfügbarkeit & Mahlzeitenstruktur · Mikronährstoffe & Knochengesundheit · weg von Diätstress Arbeitsfelder im Detail ↓
Ablauf
Kostenloses Vorgespräch, Erstberatung (60 Min), Begleitung in Ihrem Rhythmus - kein Paket Ablauf Schritt für Schritt ↓
Honorar
Nach der Honorarrichtlinie des Verbands - keine Übernahme durch die öffentlichen Krankenkassen Honorar im Detail ↓

Wer mit ausbleibender Periode in meine Praxis kommt

Häufig sind es Frauen, die viel leisten und merken, dass etwas nicht stimmt - manchmal mit Sport im Vordergrund, manchmal mit Stress, Essdruck, einer langen Diätgeschichte oder Essstörungsvergangenheit.

Manche kommen nach Monaten ohne Periode, mit der Diagnose einer funktionellen hypothalamischen Amenorrhoe (FHA); andere während der Abklärung. Ein häufiges Muster: intensives Training plus eine Ernährung, die zu wenig Energie bereitstellt[3][4] - oft ohne Absicht. Viele wissen, wie man sich gesund ernährt, aber der Körper braucht oft so viel mehr Energie. Nicht selten sind Körperunzufriedenheit oder Angst vor Körperveränderungen ein Thema - und ein hoher eigener Leistungsdruck, alles richtig machen zu müssen. In der Ernährungstherapie ordnen wir Ihre Versorgung ein: ohne Bewertung, dafür mit konkreten Schritten und einfühlsamem Vorgehen.

Was Sie hier nicht finden: starre Diätpläne, Verbotslisten, Präparate zum Kauf.

Was Sie finden: eine verlässliche, alltagstaugliche Energie- und Nährstoffversorgung als Baustein im Gesamtkonzept - und die Arbeit an einer gesunden Beziehung zu Essen und Körper.

Was Ernährung bei ausbleibender Periode kann - und was nicht

Eine ausbleibende Periode (medizinisch: Amenorrhoe) zeigt meist, dass im Körper etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.[2] Mögliche Ursachen: eine Schwangerschaft, hormonelle Veränderungen (Schilddrüse, PCO-Syndrom, Wechseljahre), Stress, eine zu geringe Energieverfügbarkeit,[3] hohe Trainingsbelastung bei unzureichender Energiezufuhr,[4][5] Erkrankungen, Medikamente oder hormonelle Verhütung. Die ACOG empfiehlt, den Menstruationszyklus als Vitalzeichen zu werten.[8]

Ehrlich vorab: Ernährung kann keinen festen Zeitplan für die Wiederkehr der Periode versprechen - nicht jede ausbleibende Periode hat ernährungs­bezogene Ursachen. Gerade bei restriktivem Essen, einer Diätgeschichte, anhaltendem Stress oder intensivem Sport kann die Ernährung aber eine wichtige Rolle spielen.[1][6] Die Behandlung stützt sich auf mehrere Säulen: die gynäkologische Abklärung, um Ursachen zu erkennen; Ernährung und Lebensstil; psychologische Unterstützung; die Behandlung der Ursache.[1]

Woran wir gemeinsam arbeiten

Wir schauen gemeinsam, was Ihr Körper jetzt braucht:

Energieverfügbarkeit & Mahlzeitenstruktur

Gemeinsam schätzen wir ein, ob Energiezufuhr, Regeneration und Trainingsbelastung zusammenpassen - und bauen eine verlässliche Mahlzeitenstruktur auf. Eine erhöhte Energiezufuhr kann bei sportbedingten Zyklusstörungen oder genereller Unterversorgung zur Wiederkehr der Menstruation beitragen.[9][5][1]

Mikronährstoffe & Knochengesundheit

Eisen, Calcium, Vitamin-D-Status und Eiweiß behalten wir im Blick. Eine längere Phase ohne Periode kann mit einer geringeren Knochendichte einhergehen[1] - deshalb die ärztliche Begleitung, bei Bedarf mit Knochendichte-Messung.

Weg von Restriktion und Diätstress

Wenn Verbote oder Kontrolle beim Essen zum Thema geworden sind, schauen wir gemeinsam, was möglich ist - ohne Druck oder Bewertung. Wenn sich Hinweise auf eine Essstörung zeigen, gehört dazu eine spezialisierte Begleitung. Auf Ihr Gewicht spreche ich Sie nicht ungefragt an.

So läuft die Begleitung ab

Ziel der Begleitung ist nicht, dass Sie „alles richtig machen" - sondern eine Ernährung, die zu Ihrem Alltag und gegebenenfalls zu Ihrem Training passt. Am Ende wissen Sie, was für Sie funktioniert, und führen es ohne mich weiter.

Was sich verändern kann:

  • Ihre Energieversorgung passt wieder zu Ihrem tatsächlichen Pensum.
  • Eine Mahlzeitenstruktur trägt durch Arbeitstag und Training.
  • Essdruck und die ständige Beschäftigung mit dem Essen verlieren an Raum.
  • Sie wissen, was Sie für Ihre Knochengesundheit konkret tun.

Ob und wann sich der Zyklus wieder einpendelt, lässt sich nicht versprechen - das gehört in die ärztliche Begleitung und braucht bei jeder Frau ihre eigene Zeit.

Wischen

Erst die ärztliche Abklärung - dann ergänzend Ernährungstherapie

Wenn eine Schwangerschaft möglich ist, ist ein Schwangerschaftstest der erste Schritt. Eine ausbleibende Periode, neu auftretende oder zunehmende Beschwerden, sehr starke Schmerzen, plötzliche Zyklusveränderungen oder eine ausgeprägte psychische Belastung gehören gynäkologisch oder ärztlich abgeklärt - die Ernährungstherapie ersetzt diese Abklärung nicht, sie ergänzt sie.

Wann zu mir / wann zur Ärzt:in (Kurz-Triage):

  • Sie sind hier richtig, wenn die ärztliche Abklärung läuft oder steht und Energieversorgung, Essverhalten oder Sport ein Thema sind.
  • Begleitende psychotherapeutische Unterstützung ist sinnvoll bei restriktivem Essen, Essstörungs-Geschichte oder hoher psychischer Belastung - kognitive Verhaltenstherapie kann bei FHA zur Erholung der Eierstockfunktion beitragen.[7]
  • Verhütung: Ein Eisprung kann bereits vor der ersten wiederkehrenden Blutung auftreten - besprechen Sie Verhütung deshalb gynäkologisch, auch wenn die Periode noch ausbleibt.

Akute Warnzeichen - sofort handeln:

  • Positiver Schwangerschaftstest plus Schwindel, Ohnmacht/Synkope, Kreislaufinstabilität, Kaltschweißigkeit oder Schulterschmerz → sofort Notruf 144 (Verdacht Eileiterschwangerschaft).
  • Positiver Schwangerschaftstest plus einseitige oder starke Unterbauchschmerzen oder Blutung ohne Kreislaufzeichen → sofort gynäkologische Ambulanz bzw. ärztliche Akutversorgung.
  • Ohnmacht, Kreislaufinstabilität oder akute Selbstgefährdung → sofort Notruf 144.

Zeitnah spezialisierte Abklärung:

  • Häufiges Erbrechen, Laxantien-Gebrauch oder Verdacht auf eine Essstörung ohne Akutsymptome → zeitnah spezialisierte medizinisch/psychotherapeutische Abklärung.
  • Rasche körperliche Veränderung oder ungeklärte Gewichtsabnahme → zeitnah ärztlich abklären lassen.
  • Galaktorrhoe (Milchabsonderung außerhalb Stillzeit) → ärztliche Abklärung (Prolaktinom-Verdacht).
  • Hitzewallungen vor dem 40. Lebensjahr → gynäkologische Abklärung (POI-Verdacht).

Sie brauchen jetzt Hilfe?

Wenn das Ausbleiben der Periode mit ausgeprägten Sorgen ums Essen, Erbrechen, Laxantien-Gebrauch oder rasch wechselndem Gewicht einhergeht, kann eine spezialisierte Anlaufstelle ein nächster Schritt sein. Bei medizinischer Instabilität (Synkope, Kreislaufproblemen, starker Erschöpfung) zuerst die Akut-Versorgung — siehe unten.

  • sowhat — Erstkontakt Essstörungen Erstkontakt zu Bürozeiten; bei akuter Krise 144, PSD Wien 01 31330 oder Telefonseelsorge 142.
    +43 1 4065717-0
  • Telefonseelsorge Anonym, kostenlos, 24/7
    142
  • PSD Wien — Sozialpsychiatrischer Notdienst Psychiatrische Krisenhilfe in Wien, rund um die Uhr
    01 31330
  • Rettung Bei akuter medizinischer Instabilität — Synkope, Kreislaufproblem
    144

Bei akuter Krise — Synkope, Erschöpfung, Selbstgefährdung: Notruf 144 oder die nächstgelegene Ambulanz.

Honorar

Mein Honorar orientiert sich an der Honorarrichtlinie des Verbandes der Diätologinnen Österreichs. Kurze Mails, Rückfragen und die Vernetzung mit Ihrer ärztlichen Betreuung zwischen den Terminen sind im Honorar enthalten. Die Erstberatung findet in der Praxis oder online statt.

Erstberatung

149 €

  • Ausführliches Kennenlernen
  • Ausblick & erste Schritte

In Österreich erfolgt leider keine Kostenübernahme durch die öffentlichen Krankenkassen. Versicherte nach dem GSVG oder BSVG können unter bestimmten Voraussetzungen den „Gesundheits-Hunderter" beantragen; die SVS entscheidet nach ihren aktuellen Kriterien.

Immer mehr private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für diätologische Ernährungsberatung. Bitte klären Sie eine Kostenübernahme im Vorfeld mit Ihrer Versicherung ab.

Gesetzlich reglementiert
Wissenschaftlich fundiert
Empathisch

Weshalb Sie mir vertrauen können

Diätologinnen: Wie Physiotherapeutinnen, nur für Ernährung.

Diätologin Susanne Flandorfer

Diätologinnen sind Gesundheitsprofis

Als Diätologin bin ich Ihre kompetente Ansprechpartnerin rund um das Thema Ernährung. Ich gehöre zur Gruppe der gehobenen medizinisch-therapeutisch-diagnostischen Gesundheitsberufe.

Mein Beruf ist durch das MTD-Gesetz geschützt und erfordert ein umfassendes Studium in Ernährung, Diätetik, Medizin und Physiologie. Das gewährleistet hohe Qualitätsstandards und eine Betreuung, der Sie vertrauen können.

In Österreich dürfen nur Diätologinnen und speziell ausgebildete Ärzt:innen kranke Menschen ernährungsmedizinisch beraten.

Ich bin Mitglied im Verband der Diätologinnen Österreichs und bilde mich laufend fort.

Bei mir sind Sie in guten Händen.

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Quellenverzeichnis

  1. Gordon CM, Ackerman KE, Berga SL, Kaplan JR, Mastorakos G, Misra M, Murad MH, Santoro NF, Warren MP. Functional Hypothalamic Amenorrhea: An Endocrine Society Clinical Practice Guideline. Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism. 2017;102(5):1413-1439. DOI: 10.1210/jc.2017-00131. PMID: 28368518 ↩
  2. Practice Committee of the American Society for Reproductive Medicine. Current evaluation of amenorrhea: a committee opinion. Fertility and Sterility. 2024;122(1):52-61. DOI: 10.1016/j.fertnstert.2024.02.001. PMID: 38456861 ↩
  3. Loucks AB, Thuma JR. Luteinizing hormone pulsatility is disrupted at a threshold of energy availability in regularly menstruating women. Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism. 2003;88(1):297-311. DOI: 10.1210/jc.2002-020369. PMID: 12519869 ↩
  4. Mountjoy M, Ackerman KE, Bailey DM, Burke LM, Constantini N, Hackney AC, et al. 2023 International Olympic Committee’s (IOC) consensus statement on Relative Energy Deficiency in Sport (REDs). British Journal of Sports Medicine. 2023;57(17):1073-1097. DOI: 10.1136/bjsports-2023-106994. PMID: 37752011 ↩
  5. Williams NI, De Souza MJ, Misra M, Nattiv A, Joy E, Barrack M, Ricker EA, Gorrell S, Koltun KJ, O’Donnell E, Mallinson RJ, et al. 2025 Update to the Female Athlete Triad Coalition Consensus Statement Part 2: Clinical Guidelines for Screening, Diagnosis, Treatment, and Return to Play for Adolescents and Adults. Sports Medicine. 2026;56(2):375-427. DOI: 10.1007/s40279-025-02332-0. PMID: 41474492 ↩
  6. Misra M, Klibanski A. Endocrine consequences of anorexia nervosa. The Lancet Diabetes & Endocrinology. 2014;2(7):581-592. DOI: 10.1016/S2213-8587(13)70180-3. PMID: 24731664 ↩
  7. Berga SL, Marcus MD, Loucks TL, Hlastala S, Ringham R, Krohn MA. Recovery of ovarian activity in women with functional hypothalamic amenorrhea who were treated with cognitive behavior therapy. Fertility and Sterility. 2003;80(4):976-981. DOI: 10.1016/S0015-0282(03)01124-5. PMID: 14556820 ↩
  8. American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG). Committee Opinion No. 651: Menstruation in Girls and Adolescents: Using the Menstrual Cycle as a Vital Sign. Obstetrics & Gynecology. 2015;126(6):e143-e146. DOI: 10.1097/AOG.0000000000001215. PMID: 26595586 ↩
  9. De Souza MJ, Mallinson RJ, Strock NCA, Koltun KJ, Olmsted MP, Ricker EA, Scheid JL, Allaway HC, Mallinson DJ, Kuruppumullage Don P, Williams NI. Randomised controlled trial of the effects of increased energy intake on menstrual recovery in exercising women with menstrual disturbances: the ‘REFUEL’ study. Human Reproduction. 2021;36(8):2285-2297. DOI: 10.1093/humrep/deab149. PMID: 34164675 ↩

Fachlich geprüft von Susanne Flandorfer, BSc BSc, Diätologin · zuletzt geprüft am