Frauengesundheit

Ernährungstherapie bei Endometriose

Endometriose kann Ihren Alltag auf viele Arten belasten – etwa durch Schmerzen, Erschöpfung oder Verdauungsbeschwerden.[3]
Mit Ernährungstherapie unterstütze ich Sie dabei, Lebensqualität, Darmgesundheit und Wohlbefinden zu stärken.

  • Ergänzend zur ärztlichen Behandlung
  • Keine „Endo-Diät" – keine Verbote
  • Wien & Online

Mitglied im Verband der Diätologinnen Österreichs

Praxis 1180 Wien Online-Termine möglich

Kurz vorgestellt: mein Ansatz bei Endometriose

Ernährungstherapie bei Endometriose auf einen Blick

Steckbrief
Für wen
Frauen mit Endometriose - von der Verdachtsdiagnose bis zur langen Liste „Endometriose-Diäten" Wer zu mir kommt ↓
Woran wir arbeiten
Verdauung & Reizdarm-Symptome · Eisenstatus bei starken Blutungen · Essverhalten ohne Diäten und Druck Arbeitsfelder im Detail ↓
Ablauf
Kostenloses Vorgespräch, Erstberatung (60 Min), Begleitung in Ihrem Rhythmus - kein Paket Ablauf Schritt für Schritt ↓
Honorar
Nach der Honorarrichtlinie des Verbands - keine Übernahme durch die öffentlichen Krankenkassen Honorar im Detail ↓

Wer mit Endometriose in meine Praxis kommt

Viele Frauen kommen zu mir, weil sie sich eine konkrete, fundierte Begleitung wünschen - keine schnellen Versprechen.

Viele Betroffene haben einen langen Weg hinter sich: Schmerzen, die jahrelang als „normale Regelschmerzen" abgetan wurden, mehrere ärztliche Termine bis zur Diagnose, vielleicht eine Operation oder eine Hormontherapie. Manche kommen mit Eisenwerten, die seit Jahren zu niedrig sind, andere mit einer langen Liste „Endometriose-Diäten" (glutenfrei, milchfrei, histaminfrei) - oder sie haben einmal FODMAP versucht und sind in einer Dauer-Restriktion gelandet. Wieder andere haben ständig Verdauungsbeschwerden und wissen nicht mehr, was sie essen können. Offen bleiben oft dieselben Fragen: Warum reagiert der Darm so empfindlich? Welche Lebensmittel tun mir gut, welche nicht?

Was Sie hier nicht finden: Diätpläne, pauschale Verbote (Gluten, Milch, Histamin), unseriöse Heilversprechen, Präparate zum Kauf.

Was Sie finden: ehrliche, alltagstaugliche Ernährungstherapie, die Sie entlasten kann.

Was Ernährung bei Endometriose kann - und was nicht

Bei Endometriose wächst Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, auch außerhalb der Gebärmutter - etwa an Eierstöcken, Darm oder Blase.[1] Heute wird die Erkrankung als chronische systemische Entzündung verstanden, nicht nur als lokales Problem im Becken.[2] Typische Beschwerden: starke Regelschmerzen, Schmerzen im Bauchraum und Rücken, Verdauungsbeschwerden und Erschöpfung.

Ehrlich vorab: die Endometriose selbst lässt sich durch Ernährung nicht behandeln - direkte Effekte auf die Herde sind nicht gesichert,[4][5] und die ESHRE-Leitlinie spricht keine spezifischen Ernährungs-Empfehlungen aus.[3] Was Ernährung kann: Verdauungsbeschwerden gezielt unterstützen, den Eisenstatus im Blick behalten und eine verlässliche Energieversorgung aufbauen. Eine begleitete, zeitlich begrenzte Low-FODMAP-Phase kann Magen-Darm-Beschwerden lindern.[6]

Die Behandlung der Endometriose selbst ruht auf mehreren Säulen: ärztliche Therapie (Schmerz- und Hormonbehandlung, bei Bedarf eine Operation), psychologische Unterstützung, Bewegung und Stressmanagement sowie - bei unerfülltem Kinderwunsch - eine Fertilitätsbehandlung. Die Ernährungstherapie ist eine dieser Säulen - der Teil, den ich mit Ihnen übernehme.

Woran wir gemeinsam arbeiten

Am meisten bewirken wir dort, wo Ernährung Ihren Alltag spürbar entlastet:
Verdauung & Reizdarm

„Was, wenn mein Bauch ständig rebelliert?“

Viele erleben neben den Schmerzen auch Blähungen und Bauchschmerzen: Reizdarm-Beschwerden und Endometriose treten häufig gemeinsam auf,[7] auch Unverträglichkeiten sind ein Thema. Gemeinsam ordnen wir mögliche Auslöser ein, statt vorschnell ganze Lebensmittelgruppen zu streichen, und bauen Ballaststoffe behutsam auf.

Eisenstatus

„Was, wenn meine Blutungen mich auslaugen?“

Bei starken oder langen Blutungen ist der Eisenstatus häufig ein Thema: Eisenmangel ist bei Endometriose deutlich häufiger als in der Allgemeinbevölkerung.[8][9] Eine eisenreiche Ernährung und eine gezielte, ärztlich verordnete Supplementation können unterstützen.

Essverhalten

„Was, wenn Essen selbst zur Belastung wird?“

Wenn Regeln oder das Gedankenkreisen ums Essen zur Last werden, finden wir heraus, was Ihnen wirklich hilft. Bei einer chronischen Erkrankung ist auch das seelische Wohlbefinden oft mitbetroffen;[10][11] es geht um Sicherheit, Struktur und Vertrauen in den eigenen Körper. Auf Ihr Gewicht spreche ich Sie nicht ungefragt an.

So läuft die Begleitung ab

Ziel der Begleitung ist nicht, dass Sie „alles richtig machen" - sondern eine Ernährung, die Ihre Verdauung nicht zusätzlich belastet und neben Beruf, Familie und allem anderen Platz hat. Am Ende wissen Sie, was für Sie funktioniert, und führen es ohne mich weiter.

Wischen

Erst die ärztliche Abklärung - dann ergänzend Ernährungstherapie

Neue, starke oder zunehmende Beschwerden und Schmerzen, die Sie jeden Monat belasten oder einschränken, gehören gynäkologisch bzw. ärztlich abgeklärt; andere Ursachen wie entzündliche Darmerkrankungen gehören gynäkologisch und gastroenterologisch ausgeschlossen. Die Ernährungstherapie ersetzt diese Abklärung nicht, sie ergänzt sie.

Honorar

Mein Honorar orientiert sich an der Honorarrichtlinie des Verbandes der Diätologinnen Österreichs. Kurze Mails, Rückfragen und die Vernetzung mit Ihrer ärztlichen Betreuung zwischen den Terminen sind im Honorar enthalten. Die Erstberatung findet in der Praxis oder online statt.

Erstberatung

149 €

  • Ausführliches Kennenlernen
  • Ausblick & erste Schritte

In Österreich erfolgt leider keine Kostenübernahme durch die öffentlichen Krankenkassen. Versicherte nach dem GSVG oder BSVG können unter bestimmten Voraussetzungen den „Gesundheits-Hunderter" beantragen; die SVS entscheidet nach ihren aktuellen Kriterien.

Immer mehr private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für diätologische Ernährungsberatung. Bitte klären Sie eine Kostenübernahme im Vorfeld mit Ihrer Versicherung ab.

Gesetzlich reglementiert
Wissenschaftlich fundiert
Empathisch

Weshalb Sie mir vertrauen können

Diätologinnen: Wie Physiotherapeutinnen, nur für Ernährung.

Diätologin Susanne Flandorfer

Diätologinnen sind Gesundheitsprofis

Als Diätologin bin ich Ihre kompetente Ansprechpartnerin rund um das Thema Ernährung. Ich gehöre zur Gruppe der gehobenen medizinisch-therapeutisch-diagnostischen Gesundheitsberufe.

Mein Beruf ist durch das MTD-Gesetz geschützt und erfordert ein umfassendes Studium in Ernährung, Diätetik, Medizin und Physiologie. Das gewährleistet hohe Qualitätsstandards und eine Betreuung, der Sie vertrauen können.

In Österreich dürfen nur Diätologinnen und speziell ausgebildete Ärzt:innen kranke Menschen ernährungsmedizinisch beraten.

Ich bin Mitglied im Verband der Diätologinnen Österreichs und bilde mich laufend fort.

Bei mir sind Sie in guten Händen.

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Praxis

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Quellenverzeichnis

  1. Zondervan KT, Becker CM, Missmer SA. Endometriosis. New England Journal of Medicine. 2020;382(13):1244-1256. DOI: 10.1056/NEJMra1810764. PMID: 32212520 ↩
  2. Taylor HS, Kotlyar AM, Flores VA. Endometriosis is a chronic systemic disease: clinical challenges and novel innovations. The Lancet. 2021;397(10276):839-852. DOI: 10.1016/S0140-6736(21)00389-5 ↩
  3. Becker CM, Bokor A, Heikinheimo O, et al. ESHRE guideline: endometriosis. Human Reproduction Open. 2022;2022(2):hoac009. DOI: 10.1093/hropen/hoac009. PMID: 35350465 ↩
  4. Nirgianakis K, Egger K, Engel A, Bersinger NA, McKinnon B, et al. Effectiveness of Dietary Interventions in the Treatment of Endometriosis: a Systematic Review. Reproductive Sciences. 2022;29:26-42. DOI: 10.1007/s43032-020-00418-w. PMID: 33761124 ↩
  5. Barnard ND, Holtz DN, Schmidt N, Kolipaka S, Hata E, Sutton M, Znayenko-Miller T, Hazen ND, Cobb C, Kahleova H. Nutrition in the prevention and treatment of endometriosis: A review. Frontiers in Nutrition. 2023;10:1089891. DOI: 10.3389/fnut.2023.1089891. PMID: 36875844. PMCID: PMC9983692 ↩
  6. Varney JE, So D, Gibson PR, Rhys-Jones D, Lee YSJ, Fisher J, Moore JS, Ratner R, Morrison M, Burgell RE, Muir JG. Clinical Trial: Effect of a 28-Day Low FODMAP Diet on Gastrointestinal Symptoms Associated With Endometriosis (EndoFOD)-A Randomised, Controlled Crossover Feeding Study. Alimentary Pharmacology & Therapeutics. 2025;61(12):1889-1903. DOI: 10.1111/apt.70161. PMID: 40319391 ↩
  7. Moore JS, Gibson PR, Perry RE, Burgell RE. Endometriosis in patients with irritable bowel syndrome: Specific symptomatic and demographic profile, and response to the low FODMAP diet. Australian and New Zealand Journal of Obstetrics and Gynaecology. 2017;57(2):201-205. DOI: 10.1111/ajo.12582. PMID: 28303579 ↩
  8. Goldberg HR, McCaffrey C, Solnik J, Lemos N, Sobel M, Kives S, Malinowski AK, Shehata N, Matelski J, Szczech K, Murji A. High prevalence of undiagnosed iron deficiency in endometriosis patients: A cross-sectional study. International Journal of Gynecology & Obstetrics. 2025;168(3):1321-1327. DOI: 10.1002/ijgo.15994. PMID: 39564807 ↩
  9. Gete DG, Doust J, Mortlock S, Montgomery G, Mishra GD. Risk of Iron Deficiency in Women With Endometriosis: A Population-Based Prospective Cohort Study. Women’s Health Issues. 2024;34(3):317-324. DOI: 10.1016/j.whi.2024.03.004. PMID: 38658289 ↩
  10. Koller D, Pathak GA, Wendt FR, Tylee DS, Levey DF, Overstreet C, Gelernter J, Taylor HS, Polimanti R. Epidemiologic and Genetic Associations of Endometriosis With Depression, Anxiety, and Eating Disorders. JAMA Network Open. 2023;6(1):e2251214. DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2022.51214. PMID: 36652249 ↩
  11. Delanerolle G, et al. A systematic review and meta-analysis of the Endometriosis and Mental-Health Sequelae; The ELEMI Project. Women’s Health. 2021;17:17455065211019717. DOI: 10.1177/17455065211019717 ↩

Fachlich geprüft von Susanne Flandorfer, BSc BSc, Diätologin · zuletzt geprüft am