Frauengesundheit

Ernährungstherapie beim PCO-Syndrom (PMOS)

Beim PCO-Syndrom (PMOS) unterstütze ich Sie ernährungstherapeutisch dabei, Sättigung und Energie im Alltag zu stabilisieren und im Empfehlungsdschungel Orientierung zu finden – evidenzbasiert[2] und immer ergänzend zu Ihrer ärztlichen Betreuung.

  • Evidenzbasiert nach PCOS-Leitlinie
  • Gewichtsneutral – ohne Diätstress
  • Wien & Online

Mitglied im Verband der Diätologinnen Österreichs

Praxis 1180 Wien Online-Termine möglich

Kurz vorgestellt: mein Ansatz beim PCO-Syndrom

Ernährungstherapie beim PCO-Syndrom (PMOS)

Steckbrief
Für wen
Frauen, die nach Jahren unregelmäßiger Zyklen und dem Rat „Sie sollten abnehmen" endlich ernst genommen werden wollen. Wer zu mir kommt ↓
Woran wir arbeiten
Energie & Sättigung · Mahlzeitenstruktur, auch bei Insulinresistenz · Orientierung im Empfehlungs-Dschungel Arbeitsfelder im Detail ↓
Ablauf
Kostenloses Vorgespräch, Erstberatung (60 Min), Begleitung in Ihrem Rhythmus - kein Paket Ablauf Schritt für Schritt ↓
Honorar
Nach der Honorarrichtlinie des Verbands - keine Übernahme durch die öffentlichen Krankenkassen Honorar im Detail ↓

Wer mit PCO-Syndrom in meine Praxis kommt

Frauen mit PCO-Syndrom haben meist eine längere Geschichte hinter sich, bevor sie das erste Mal anrufen - und das ist hier ausdrücklich Thema.

Viele Frauen mit PCOS beschreiben einen langen Zickzack-Weg: jahrelang unregelmäßige Zyklen, wenig hilfreiche Empfehlungen wie „Sie sollten abnehmen" - und wenig konkrete Unterstützung. Dazu widersprüchliche Informationen: einmal Low Carb, dann Keto, dann Nahrungsergänzungsmittel. Manche fürchten mit der Diagnose Insulinresistenz eine strenge Diät, andere spüren bei unerfülltem Kinderwunsch den Druck, dass Ernährung „alles richten" soll.

Was viele nicht erwarten: Ihre Diät-Geschichte gehört an den Anfang des Gesprächs, nicht ans Ende. Studien zeigen bei PCO-Syndrom ein deutlich erhöhtes Risiko für Essstörungen[8][10] - gerade darum arbeite ich nicht mit Druck oder Verboten.

Was Sie hier nicht finden: Diäten (z. B. Low Carb), Verbotslisten, Heilversprechen, Abnehmdruck oder Präparate zum Kauf. Was Sie finden: Entlastung durch weniger Diätstress, klare Orientierung und eine Ernährung, die in Ihren Alltag passt.

Was Ernährung beim PCO-Syndrom kann - und was nicht

Das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) - seit 2026 offiziell umbenannt in polyendokrines metabolisches Ovarialsyndrom (PMOS)[11] - ist eine der häufigsten hormonellen Erkrankungen bei Frauen im gebärfähigen Alter: je nach Diagnosekriterien sind 8–13% der Frauen betroffen.[1] Typisch sind unregelmäßige Zyklen, Haut- und Haarveränderungen, Energie- und Stoffwechselveränderungen, bei manchen ein unerfüllter Kinderwunsch. Rund 50–70 % der betroffenen Frauen haben eine Insulinresistenz[4] - unabhängig vom Körpergewicht. Die psychische Belastung ist erheblich.[7] Wenn Sie das Gefühl hatten, mit Ihren Beschwerden nicht ernst genommen zu werden: Sie sind nicht allein.

Ehrlich vorab: Ernährungstherapie heilt das PCO-Syndrom nicht - und starre Diät-Empfehlungen können Essdruck und Kontrollverhalten verstärken. Was Ernährung kann: die Mahlzeitenstruktur an Ihren Alltag anpassen und die Qualität Ihrer Ernährung verbessern - Studien zeigen Zusammenhänge zwischen Ernährungsqualität, Entzündungsmarkern und PCOS-Schwere.[3][6]

Ernährungstherapie ist eine Säule von mehreren: Die internationale Leitlinie empfiehlt Lebensstilmaßnahmen als erste Behandlungssäule,[2] dazu kommen medizinische Behandlung, psychologische Unterstützung und bei unerfülltem Kinderwunsch eine Fertilitätsbehandlung.

Woran wir gemeinsam arbeiten

Gemeinsam finden wir heraus, welche Maßnahmen für Sie am wichtigsten sind - von der Mahlzeitenstruktur bis zum Umgang mit widersprüchlichen Empfehlungen.

Energie & Sättigung - auch bei Insulinresistenz

Mahlzeiten so gestalten, dass sie Ihnen gut tun: Wir sehen uns an, wann Sie essen, was sättigt und wo Heißhunger entsteht. Bei Insulinresistenz kann das den Stoffwechsel zusätzlich unterstützen.[5]

Orientierung im Empfehlungs-Dschungel

Was ist dran an Low-Carb, an „antientzündlicher Ernährung", an Inositol? Wir klären das Stück für Stück - anhand der Studienlage[9] und der internationalen PCOS-Leitlinie.[2]

Weg vom Diätstress - Frieden schließen mit dem Körper und Essen

Raus aus dem Kreislauf von Verboten und Verzicht, hin zu einem entspannten Essverhalten mit mehr Flexibilität und Genuss - und zu einer liebevollen Beziehung zum Essen und zum eigenen Körper. Auf Ihr Gewicht spreche ich Sie nicht ungefragt an.

So läuft die Begleitung ab

Ziel der Begleitung ist nicht, dass Sie „alles richtig machen" - sondern eine Ernährung, die Sie gut versorgt, Ihnen schmeckt und neben Beruf, Familie und allem anderen Platz hat, ohne neue Diätrunde. Am Ende wissen Sie, was für Sie funktioniert, und führen es ohne mich weiter.

Wischen

Erst die ärztliche Abklärung - dann ergänzend Ernährungstherapie

Stark unregelmäßige oder ausbleibende Blutungen, neu auftretende oder zunehmende Beschwerden, sehr starke Schmerzen, plötzliche Zyklusveränderungen oder eine ausgeprägte psychische Belastung gehören gynäkologisch oder ärztlich abgeklärt - ebenso alles rund um eine Kinderwunsch-Behandlung. Die Ernährungstherapie ersetzt diese Abklärung nicht, sie ergänzt sie.

Honorar

Mein Honorar orientiert sich an der Honorarrichtlinie des Verbandes der Diätologinnen Österreichs. Kurze Mails, Rückfragen und die Vernetzung mit Ihrer ärztlichen Betreuung zwischen den Terminen sind im Honorar enthalten. Die Erstberatung findet in der Praxis oder online statt.

Erstberatung

149 €

  • Ausführliches Kennenlernen
  • Ausblick & erste Schritte
  • BIA-Messung falls sinnvoll

In Österreich erfolgt leider keine Kostenübernahme durch die öffentlichen Krankenkassen. Versicherte nach dem GSVG oder BSVG können unter bestimmten Voraussetzungen den „Gesundheits-Hunderter" beantragen; die SVS entscheidet nach ihren aktuellen Kriterien.

Immer mehr private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für diätologische Ernährungsberatung. Bitte klären Sie eine Kostenübernahme im Vorfeld mit Ihrer Versicherung ab.

Gesetzlich reglementiert
Wissenschaftlich fundiert
Empathisch

Weshalb Sie mir vertrauen können

Diätologinnen: Wie Physiotherapeutinnen, nur für Ernährung.

Diätologin Susanne Flandorfer

Diätologinnen sind Gesundheitsprofis

Als Diätologin bin ich Ihre kompetente Ansprechpartnerin rund um das Thema Ernährung. Ich gehöre zur Gruppe der gehobenen medizinisch-therapeutisch-diagnostischen Gesundheitsberufe.

Mein Beruf ist durch das MTD-Gesetz geschützt und erfordert ein umfassendes Studium in Ernährung, Diätetik, Medizin und Physiologie. Das gewährleistet hohe Qualitätsstandards und eine Betreuung, der Sie vertrauen können.

In Österreich dürfen nur Diätologinnen und speziell ausgebildete Ärzt:innen kranke Menschen ernährungsmedizinisch beraten.

Ich bin Mitglied im Verband der Diätologinnen Österreichs und bilde mich laufend fort.

Bei mir sind Sie in guten Händen.

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Quellenverzeichnis

  1. Bozdag G, Mumusoglu S, Zengin D, Karabulut E, Yildiz BO. The prevalence and phenotypic features of polycystic ovary syndrome: a systematic review and meta-analysis. Human Reproduction. 2016;31(12):2841-2855. DOI: 10.1093/humrep/dew218. PMID: 27664216 ↩
  2. Teede HJ, Tay CT, Laven JJE, Dokras A, Moran LJ, et al. Recommendations from the 2023 International Evidence-based Guideline for the Assessment and Management of Polycystic Ovary Syndrome. Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism. 2023;108(10):2447-2469. DOI: 10.1210/clinem/dgad463. PMID: 37580314 ↩
  3. Escobar-Morreale HF. Polycystic ovary syndrome: definition, aetiology, diagnosis and treatment. Nature Reviews Endocrinology. 2018;14(5):270-284. DOI: 10.1038/nrendo.2018.24. PMID: 29569621 ↩
  4. Diamanti-Kandarakis E, Dunaif A. Insulin Resistance and the Polycystic Ovary Syndrome Revisited: An Update on Mechanisms and Implications. Endocrine Reviews. 2012;33(6):981-1030. DOI: 10.1210/er.2011-1034. PMID: 23065822 ↩
  5. Marsh KA, Steinbeck KS, Atkinson FS, Petocz P, Brand-Miller JC. Effect of a low glycemic index compared with a conventional healthy diet on polycystic ovary syndrome. American Journal of Clinical Nutrition. 2010;92(1):83-92. DOI: 10.3945/ajcn.2010.29261. PMID: 20484445 ↩
  6. Barrea L, Arnone A, Annunziata G, Muscogiuri G, Laudisio D, et al. Adherence to the Mediterranean Diet, Dietary Patterns and Body Composition in Women with Polycystic Ovary Syndrome (PCOS). Nutrients. 2019;11(10):2278. DOI: 10.3390/nu11102278. PMID: 31547562 ↩
  7. Cooney LG, Lee I, Sammel MD, Dokras A. High prevalence of moderate and severe depressive and anxiety symptoms in polycystic ovary syndrome: a systematic review and meta-analysis. Human Reproduction. 2017;32(5):1075-1091. DOI: 10.1093/humrep/dex044. PMID: 28333286 ↩
  8. Cooney LG, Gyorfi K, Sanneh A, Bui LM, Mousa A, Tay CT, Teede H, Stener-Victorin E, Brennan L. Increased Prevalence of Binge Eating Disorder and Bulimia Nervosa in Women With Polycystic Ovary Syndrome: A Systematic Review and Meta-Analysis. Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism. 2024;109(12):3293-3305. DOI: 10.1210/clinem/dgae462. PMID: 39115340 ↩
  9. Unfer V, Facchinetti F, Orru B, Giordani B, Nestler J. Myo-inositol effects in women with PCOS: a meta-analysis of randomized controlled trials. Endocrine Connections. 2017;6(8):647-658. DOI: 10.1530/EC-17-0243. PMID: 29042448 ↩
  10. Lalonde-Bester S, Malik M, Masoumi R, Ng K, Sidhu S, Ghosh M, Vine D. Prevalence and Etiology of Eating Disorders in Polycystic Ovary Syndrome: A Scoping Review. Advances in Nutrition. 2024;15(4):100193. DOI: 10.1016/j.advnut.2024.100193. PMID: 38408541. PMCID: PMC10973592 ↩
  11. Polyendocrine metabolic ovarian syndrome, the new name for polycystic ovary syndrome: a multistep global consensus process. The Lancet. 2026. DOI: 10.1016/S0140-6736(26)00717-8 ↩

Fachlich geprüft von Susanne Flandorfer, BSc BSc, Diätologin · zuletzt geprüft am