Reizdarm und das FODMAP-Konzept
Viele Menschen mit Reizdarm reagieren sensibel auf FODMAPs – eine Gruppe
von Kohlenhydraten, die häufig Verdauungsbeschwerden auslösen. In der Ernährungstherapie
setzen wir auf eine FODMAP-arme Ernährung, die schrittweise an Ihre individuelle
Verträglichkeit angepasst wird. In klinischen Studien konnte mit diesem Ansatz bei
70–80 % der Teilnehmenden eine deutliche Symptomverbesserung beobachtet werden.[2][3][4]
Neben Ihren Lebensgewohnheiten (Stress, Schlaf) analysieren wir zunächst Ihr
Essverhalten. Oft bewirken schon regelmäßige Mahlzeiten und angepasste
Portionsgrößen eine erste Besserung.
Ziel ist eine langfristig verträgliche Ernährung, die in Ihr Leben passt
und Ihnen schmeckt – mit so wenig Einschränkungen wie möglich.
Wichtig: Die FODMAP-Diät setzt eine ärztliche Reizdarm-Diagnose voraus und
ist keine Dauerdiät — bitte nur unter diätologischer oder ärztlicher Betreuung
durchführen.[5][6]
Die vollständige FODMAP-Diät ist nicht immer nötig — manchmal reicht eine abgeschwächte Form, und manchmal sind ganz andere Schritte sinnvoller.
Abhängig von Ihren Beschwerden und Ihrer Ausgangslage klären wir das gemeinsam in der ersten Beratungseinheit.
Unterhalb finden Sie einen Beispielablauf, den wir selbstverständlich an Ihre Bedürfnisse anpassen.