Frauengesundheit

Ernährungstherapie in den Wechseljahren

Gut begleitet durch die Wechseljahre.

Individuelle Ernährungstherapie mit Fokus auf Energie, Körperzusammensetzung sowie Herz- und Knochengesundheit – und auf einen entspannten Umgang mit Essen und Körper. Ich freue mich auf Sie!

  • Ergänzend zur gynäkologischen Betreuung
  • Kein Diätstress
  • Wien & Online

Mitglied im Verband der Diätologinnen Österreichs

Praxis 1180 Wien Online-Termine möglich

Kurz vorgestellt: mein Ansatz in den Wechseljahren

Ernährungstherapie in den Wechseljahren auf einen Blick

Steckbrief
Für wen
Frauen, die ihren Körper kaum wiedererkennen: Energie und Gewicht verändern sich, obwohl sie nichts ändern – und bei Herz- und Knochengesundheit bleibt unklar, was konkret hilft. Dazu kommt oft Unsicherheit beim Essen und Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper. Wer zu mir kommt ↓
Woran wir arbeiten
Energie & Mahlzeitenrhythmus · Knochen & Herz · Heißhunger & Diätstress · Beziehung zum Essen & Körper Arbeitsfelder im Detail ↓
Ablauf
Kostenloses Vorgespräch, Erstberatung (60 Min), Begleitung in Ihrem Rhythmus - kein Paket Ablauf Schritt für Schritt ↓
Honorar
Orientiert an der Honorarrichtlinie des Verbands - keine Übernahme durch die öffentlichen Krankenkassen Honorar im Detail ↓

Wer mit Wechseljahresbeschwerden zu mir kommt

Frauen, die zu mir kommen, haben oft das Gefühl, „abnehmen zu müssen" und den Eindruck, ihren Körper nicht mehr zu verstehen.

Der Schlaf wird schlechter, die Energie kippt schon vor dem Mittag und das Gewicht steigt, obwohl sich die Ernährung nicht verändert hat. Von außen kommen die üblichen Empfehlungen: „Essen Sie weniger", „treiben Sie mehr Sport" oder „nehmen Sie einfach ab". In den sozialen Medien kursieren Wundermittel und strenge Diäten. Viele Frauen fühlen sich damit nicht ernst genommen.
Einige werden gynäkologisch begleitet und möchten parallel ihre Ernährung anpassen. Andere sorgen sich um ihre Knochen- und Herzgesundheit und wissen nicht, was sie konkret tun sollen.

Wenn Sie sich darin verloren fühlen, ist das nachvollziehbar. Unser übergeordnetes Ziel ist Klarheit und Entlastung.

Was Sie hier nicht finden: Diätpläne und Präparate zum Kauf. Was Sie finden: jemanden, der zuhört, Ihre Beschwerden ernst nimmt und mit Ihnen Schritt für Schritt eine alltagstaugliche Ernährung erarbeitet, die zu dieser Lebensphase passt.

Was Ernährung in den Wechseljahren kann - und was nicht

Die Wechseljahre (medizinisch: Klimakterium) reichen von der Perimenopause über die Menopause bis zur Postmenopause.[1] Typisch sind Hitzewallungen und Nachtschweiß,[2] Schlafprobleme,[9] Stimmungstiefs,[10] Erschöpfung, Konzentrationsprobleme und Gewichtsschwankungen; in der Perimenopause überlappen sie sich mit PMS. Hitzewallungen bestehen im Median rund 7,4 Jahre.[3]

Ehrlich vorab: Hitzewallungen und Nachtschweiß lassen sich mit Ernährung nur bedingt beeinflussen. Auch „einfach abnehmen" greift zu kurz: In den Wechseljahren verschiebt sich die Körperzusammensetzung - weniger Muskelmasse, mehr Körperfett. Viele Frauen nehmen in dieser Zeit zu, andere halten ihr Gewicht und verändern sich trotzdem.[8] Für Muskeln, Knochen und Herz zählt eine verlässliche Versorgung mit Eiweiß und Nährstoffen mehr als Verzicht,[7][5][12] im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung.[6]

Ernährungstherapie ist dabei eine Säule von mehreren - neben ärztlicher Betreuung (etwa zur Frage einer Hormontherapie[11]), Bewegung, Lebensstil und psychologischer Unterstützung.[4][13]

Woran wir gemeinsam arbeiten

Gemeinsam sehen wir uns an, was Ihr Körper und Ihr Alltag jetzt brauchen - vom Mahlzeitenrhythmus über Eiweiß und Calcium bis hin zu Auslösern von Heißhunger.

Energie & Mahlzeitenrhythmus

Wenn der Tag schon vor dem Mittag erschöpfend ist, hilft oft ein realistischer Mahlzeitenrhythmus mehr als jede Diätregel. Wir schauen, was sich in Ihren Alltag einfügen lässt - ohne starre Vorgaben.

Eiweiß, Knochen & Herz

Eine gute Eiweißversorgung unterstützt den Erhalt der Muskelmasse[7] - dazu Calcium aus Lebensmitteln, Vitamin D und weitere Mikronährstoffe für Knochen und Herz. Wenn Sie es möchten, macht eine BIA-Messung die Körperzusammensetzung sichtbar - nicht als Gewichtskontrolle, sondern um die Muskeln im Blick zu behalten.

Raus aus Diätregeln - mit dem veränderten Körper leben

Weg von Verboten und Verzichts-Listen, hin zu einem gesunden, entspannten Essverhalten. Ihr Körper darf sich verändern - Maßstab sind Energie, Kraft und Schlafqualität, nicht das Gewicht der 30er. Auf Ihr Gewicht spreche ich Sie nicht ungefragt an.

So läuft die Begleitung ab

Ziel der Begleitung ist nicht, dass Sie „alles richtig machen" - sondern eine Ernährung, die Sie verlässlich satt macht, Ihren Körper versorgt und neben Beruf, Familie und allem anderen Platz hat. Am Ende wissen Sie, was für Sie funktioniert, und führen es ohne mich weiter.

Wischen

Erst die ärztliche Abklärung - dann ergänzend Ernährungstherapie

Blutungen nach der Menopause, eine Menopause vor dem 45. Lebensjahr, neu auftretende oder zunehmende Beschwerden, starke Schmerzen oder eine ausgeprägte psychische Belastung gehören gynäkologisch oder ärztlich abgeklärt - ebenso die Frage, ob eine Hormontherapie für Sie infrage kommt. Die Ernährungstherapie ersetzt diese Abklärung nicht, sie ergänzt sie.

Honorar

Mein Honorar orientiert sich an der Honorarrichtlinie des Verbandes der Diätologinnen Österreichs. Kurze Mails, Rückfragen und die Vernetzung mit Ihrer ärztlichen Betreuung zwischen den Terminen sind im Honorar enthalten. Die Erstberatung findet in der Praxis oder online statt.

Erstberatung

149 €

  • Ausführliches Kennenlernen
  • Ausblick & erste Schritte
  • BIA-Messung falls sinnvoll - und nur, wenn Sie das möchten

In Österreich erfolgt leider keine Kostenübernahme durch die öffentlichen Krankenkassen. Versicherte nach dem GSVG oder BSVG können unter bestimmten Voraussetzungen den „Gesundheits-Hunderter" beantragen.

Immer mehr private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für diätologische Ernährungsberatung. Bitte klären Sie eine Kostenübernahme im Vorfeld mit Ihrer Versicherung ab.

Gesetzlich reglementiert
Wissenschaftlich fundiert
Empathisch

Weshalb Sie mir vertrauen können

Diätologinnen: Wie Physiotherapeutinnen, nur für Ernährung.

Diätologin Susanne Flandorfer

Diätologinnen sind Gesundheitsprofis

Als Diätologin bin ich Ihre kompetente Ansprechpartnerin rund um das Thema Ernährung. Ich gehöre zur Gruppe der gehobenen medizinisch-therapeutisch-diagnostischen Gesundheitsberufe.

Mein Beruf ist durch das MTD-Gesetz geschützt und erfordert ein umfassendes Studium in Ernährung, Diätetik, Medizin und Physiologie. Das gewährleistet hohe Qualitätsstandards und eine Betreuung, der Sie vertrauen können.

In Österreich dürfen nur Diätologinnen und speziell ausgebildete Ärzt:innen kranke Menschen ernährungsmedizinisch beraten.

Ich bin Mitglied im Verband der Diätologinnen Österreichs und bilde mich laufend fort.

Bei mir sind Sie in guten Händen.

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Praxis

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1180 Wien

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Währinger Straße/Volksoper

3 Gehminuten · U6, Tram 40/41/42, Bus 40A

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Quellenverzeichnis

  1. Harlow SD, Gass M, Hall JE, Lobo R, Maki P, Rebar RW, Sherman S, Sluss PM, de Villiers TJ; STRAW + 10 Collaborative Group. Executive summary of the Stages of Reproductive Aging Workshop +10: addressing the unfinished agenda of staging reproductive aging. Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism. 2012;97(4):1159-1168. DOI: 10.1210/jc.2011-3362. PMID: 22344196 ↩
  2. Thurston RC, Joffe H. Vasomotor symptoms and menopause: findings from the Study of Women’s Health across the Nation. Obstetrics and Gynecology Clinics of North America. 2011;38(3):489-501. DOI: 10.1016/j.ogc.2011.05.006. PMID: 21961716 ↩
  3. Avis NE, Crawford SL, Greendale G, Bromberger JT, Everson-Rose SA, Gold EB, Hess R, Joffe H, Kravitz HM, Tepper PG, Thurston RC; SWAN. Duration of menopausal vasomotor symptoms over the menopause transition. JAMA Internal Medicine. 2015;175(4):531-539. DOI: 10.1001/jamainternmed.2014.8063. PMID: 25686030 ↩
  4. Ortmann O, Beckermann MJ, Inwald EC, Strowitzki T, Windler E, Tempfer C; Members of the German Guideline Group. Peri- and postmenopause - diagnosis and interventions interdisciplinary S3 guideline of the Association of the Scientific Medical Societies in Germany (AWMF 015/062): short version. Archives of Gynecology and Obstetrics. 2020;302(3):763-777. DOI: 10.1007/s00404-020-05682-4. PMID: 32661753. Hinweis: Leitlinie war gültig bis 31.12.2024 (Aktualisierung in Erstellung); aktuelle Empfehlungen siehe NICE NG23 (Ref. 13). ↩
  5. El Khoudary SR, Aggarwal B, Beckie TM, Hodis HN, Johnson AE, Langer RD, Limacher MC, Manson JE, Stefanick ML, Allison MA; American Heart Association Prevention Science Committee. Menopause Transition and Cardiovascular Disease Risk: Implications for Timing of Early Prevention. A Scientific Statement From the American Heart Association. Circulation. 2020;142(25):e506-e532. DOI: 10.1161/CIR.0000000000000912. PMID: 33251828 ↩
  6. Cano A, Marshall S, Zolfaroli I, Bitzer J, Ceausu I, Chedraui P, Durmusoglu F, Erkkola R, Goulis DG, Hirschberg AL, Kiesel L, Lopes P, Pines A, van Trotsenburg M, Lambrinoudaki I, Rees M. The Mediterranean diet and menopausal health: An EMAS position statement. Maturitas. 2020;139:90-97. DOI: 10.1016/j.maturitas.2020.07.001. PMID: 32682573 ↩
  7. Bauer J, Biolo G, Cederholm T, Cesari M, Cruz-Jentoft AJ, Morley JE, Phillips S, Sieber C, Stehle P, Teta D, Visvanathan R, Volpi E, Boirie Y. Evidence-based recommendations for optimal dietary protein intake in older people: a position paper from the PROT-AGE Study Group. Journal of the American Medical Directors Association. 2013;14(8):542-559. DOI: 10.1016/j.jamda.2013.05.021. PMID: 23867520 ↩
  8. Kodoth V, Scaccia S, Aggarwal B. Adverse Changes in Body Composition During the Menopausal Transition and Relation to Cardiovascular Risk: A Contemporary Review. Women’s Health Reports (New Rochelle). 2022;3(1):573-581. DOI: 10.1089/whr.2021.0119. PMID: 35814604 ↩
  9. Baker FC, de Zambotti M, Colrain IM, Bei B. Sleep problems during the menopausal transition: prevalence, impact, and management challenges. Nature and Science of Sleep. 2018;10:73-95. DOI: 10.2147/NSS.S125807. PMID: 29445307 ↩
  10. Bromberger JT, Kravitz HM, Chang YF, Cyranowski JM, Brown C, Matthews KA. Major depression during and after the menopausal transition: Study of Women’s Health Across the Nation (SWAN). Psychological Medicine. 2011;41(9):1879-1888. DOI: 10.1017/S003329171100016X. PMID: 21306662 ↩
  11. The North American Menopause Society (NAMS) 2022 Hormone Therapy Position Statement Advisory Panel. The 2022 hormone therapy position statement of The North American Menopause Society. Menopause. 2022;29(7):767-794. DOI: 10.1097/GME.0000000000002028. PMID: 35797481 ↩
  12. Greendale GA, Sowers M, Han W, Huang MH, Finkelstein JS, Crandall CJ, Lee JS, Karlamangla AS. Bone mineral density loss in relation to the final menstrual period in a multiethnic cohort: results from the Study of Women’s Health Across the Nation (SWAN). Journal of Bone and Mineral Research. 2012;27(1):111-118. DOI: 10.1002/jbmr.534. PMID: 21976317 ↩
  13. National Institute for Health and Care Excellence (NICE). Menopause: identification and management. NICE guideline NG23. Published 2015; last updated April 2026. URL: https://www.nice.org.uk/guidance/ng23 ↩

Fachlich geprüft von Susanne Flandorfer, BSc BSc, Diätologin · zuletzt geprüft am